Infektionskontrolle
Die Infektionskontrolle zielt darauf ab, die Ausbreitung von Krankheitserregern einzudämmen oder abzuschwächen. Sie umfasst Fall- und Kontaktmanagement, Ausbruchsmanagement und nicht-pharmazeutische Massnahmen sowie betriebliche, grenzüberschreitende und veterinärmedizinische Vorkehrungen.
Fall- und Kontaktmanagement
Das Fall- und Kontaktmanagement zielt darauf ab, Infektionsquellen zu identifizieren, Übertragungsketten zu unterbrechen und vulnerable Gruppen zu schützen.
Ausbruchsmanagement
Die schnelle Erkennung von Ausbrüchen und Veranstaltungen mit hohem Übertragungspotenzial ist entscheidend, um Massnahmen zur Unterbrechung von Übertragungsketten rasch umzusetzen.
Nicht-pharmazeutische Massnahmen
Nicht-pharmazeutische Massnahmen (NPI) zielen darauf ab, die Ausbreitung von Krankheitserregern einzudämmen oder abzuschwächen. Sie werden von Bund, Kantonen und Institutionen umgesetzt.
Testung
Diagnose und Testung von Krankheitserregern sind wichtige Ansätze zur Infektionskontrolle. Sie können helfen, einschneidende Massnahmen zu minimieren.
Massnahmen in Betrieben
Massnahmen in Betrieben sind wichtig, um Infektionsrisiken am Arbeitsplatz zu minimieren sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Infrastrukturen zu sichern.
Grenzüberschreitende Massnahmen
Massnahmen an den Grenzen beinhalten Grenzschliessungen und Quarantänen, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.
Massnahmen im Veterinärbereich
Bei der Feststellung von Zoonosen in Tieren informieren Tierärztinnen und Tierärzte die kantonalen Veterinärämter und diese die zuständigen Behörden, um eine Ausbreitung zu verlangsamen oder zu verhindern.