Akzeptanz
Die gesellschaftliche Akzeptanz von Massnahmen ist eine Voraussetzung für eine wirksame Pandemiebewältigung. Sie ist ein Grundpfeiler der politischen Entscheidungsprozesse in der Schweiz.
Das föderale System der direkten Demokratie besteht aus einem Netzwerk von horizontalen und vertikalen Strukturen. Diese halten in normalen Zeiten die Akzeptanz von Massnahmen aufrecht. Die Akzeptanz ist aber auch im Krisenmodus wesentlich, wenn organisatorische Änderungen aufgrund der Dringlichkeit hierarchische Regierungsstrukturen stärken.
In kurzen, akuten Ausnahmesituationen wird dieser Krisenmodus in der Regel gut akzeptiert. Dauert die Krise länger, so kann die Akzeptanz deutlich abnehmen. Umso wichtiger wird es, dass die Behörden die Voraussetzungen für Akzeptanz in ihr Handeln integrieren. Die Checkliste Pandemiebewältigung: Stärkung der Akzeptanz gibt einen Überblick dazu, wie Regierung und Behörden die Akzeptanz von Massnahmen stärken.